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Datum: Sa. 21.01.2012, 13:30-16:30
Ort: Haltestelle Privatklinik Hochrum der Buslinie A
Auch wenn der allgemeine T
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Herbstliches Fleimstal - Natur und Geschichte(n) eines Tales
15.-17. September 2009
Das Fleimstal und die daran anschließenden Talschaften zählen zu den faszinierendsten Landschaften Welschtirols. Eine Jahrtausende lange Geschichte hat die Landschaft und ihre Bewohner nachhaltig geprägt und bis heute ihre Spuren hinterlassen. Auf dieser Lehrfahrt entdecken wir viele der schönsten Orte und naturkundlichen Besonderheiten des Tales. Dabei lernen wir die faszinierende Geologie ebenso kennen wie historische Bauten und naturkundliche Besonderheiten. Und auch so manche Frage wird auf dieser Fahrt beantwortet. Warum gibt es etwa im eigentlichen Fleimstal keine Burgen und Schlösser, obwohl doch der Rest von Süd- und Welschtirol überaus reich an derartigen Baudenkmälern ist?
1. Tag: Anreise ins Fleimstal
Anreise bis Mezzocorona / Mezzolombardo. Über eine kurvenreiche Straße erreichen wir das Cembratal, bekannt für seine besonderen Böden und die zahlreichen Sonnenstunden. So verwundert es nicht, dass der Weinbau hier einen sehr großen Stellenwert hat. Im Hauptort Cembra besuchen wir die gotische Kirche von San Pietro, eine der schönsten Kirchen der Umgebung. Sie enthält zahlreiche Gemälde und Fresken, sowie die Überreste eines Holztriptychons aus dem 16. Jahrhundert. Nach der Mittagspause geht es weiter nach Segonzano, wo wunderschöne Erdpyramiden einen Einblick in die Erdgeschichte gewähren (Rundwanderweg zu den schönsten Pyramiden). Auf der Weiterfahrt ins Fleimstal machen wir noch einen Abstecher nach Capriana, ein malerisches Dorf, das durch die Porphyrverarbeitung bescheidenen Wohlstand erlangte.
2. Tag: Besonderheiten des Fleimstales
Nach kurzer Busfahrt erreichen wir Cavalese; mit ihren 3.600 Einwohnern gehört die Gemeinde zur “Magnifica Comunità di Fiemme” und ist das Verwaltungszentrum des Tales. Neben einem Rundgang durch das Ortszentrum besuchen wir auch die Ausstellung „Nell'anno di Hofer: popolazione e società in Val di Fiemme“ zum Gedenkjahr 2009 im Palazzo Riccabona. Anschließend fahren wir nach Daiano und spazieren durch den reizvollen Ort hinauf zum „Maso dello Speck“, wo wir mehr über die Produktion des taltypischen Specks erfahren und diesen auch zur Mittagsjause genießen. Auf einer anschließenden Wanderung erleben wir die herbstliche Landschaft und entdecken ihre Besonderheiten.
3. Tag: Fleimstal – Fassatal – Nordtirol
Nach dem Frühstück fahren wir das Fleimstal aufwärts nach Tesero (gotische Pfarrkirche) und weiter nach Predazzo. Um die faszinierende Landschaft noch etwas näher kennen zu lernen, fahren wir über abgelegene Routen durch das Val Travignolo (Besucherzentrum Naturpark Paneveggio - Pale di San Martino, kurze Wanderung) und über die Pässe Valles und San Pellegrino nach Moena (Mittagspause). Anschließend geht es weiter ins Fassatal, eine ladinischsprachige Talschaft in Welschtirol. Von Vigo di Fassa erfolgt die weitere Heimreise über den Karerpass (kurze Wanderung um den Karersee), Welschnofen sowie das Eggental nach Bozen und weiter nach Nordtirol.
Anmeldung und Reisedetails unter www.heimatschutzverein.at
Auf den Spuren der Dinosaurier nach Welschtirol
5. Oktober 2009
Dinosaurierfunde sind in der Region Tirol nach wie vor etwas ganz besonderes, auch wenn in den letzten Jahren in den Dolomiten teilweise spektakuläre Entdeckungen gelangen. Die berühmteste Fundstelle liegt aber wohl in den Lavini di Marco vor den Toren der Stadt Rovereto.
Dieser gewaltige Bergsturz, den bereits Dante in seiner „Göttlichen Komödie“ erwähnt hat, beherbergt neben seltenen Tier- und Pflanzenarten große Felsplatten mit den Fußabdrücken verschiedener Dinosaurierarten. Auf dieser Lehrfahrt besuchen wir die berühmte Fundstelle und unternehmen damit gleichsam eine Zeitreise ins Erdmittelalter. Ausgehend vom Ossarium im Castel Dante erreichen wir den Bergsturz über die „Strada degli Artiglieri“. Auf diesem Weg gilt es, mehr über die Geschichte Welschtirols im 1. Weltkrieg zu erfahren. Im Bergsturz selbst folgen wir der „Piste der Dinosaurier“ und lernen so alle Spurengruppen näher kennen. Aus dem Durchmesser und der Tiefe der Abdrücke lassen sich interessante Aussagen über die Größe und das Verhalten der Tiere ableiten - die Felsplatten sind ein steinernes Buch der Erdgeschichte. Unsere Runde durch den Bergsturz endet an der Grotta Damiano Chiesa, bevor wir auf dem selben Weg zum Ossarium zurückkehren.
Abfahrt: 7:00 Uhr
Ort: „Ohrwaschel“, Marktgraben
Rückkehr: Ca. 19:00 Uhr
Reine Gehzeit: Ca. 4 Stunden. Die Wanderung erfolgt zunächst auf einer Nebenstraße und im Bergsturz auf einer alten Militärstraße bzw. einem schmalen Steig. An- und Abstieg je knapp 300 Höhenmeter; feste Schuhe und Stöcke empfehlenswert. Keine Einkehrmöglichkeiten am Weg, daher Verpflegung selber mitnehmen.
Anmeldung unter www.heimatschutzverein.at
Naturoasen im mittleren Pustertal
17. Oktober 2009
Das Pustertal ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen Südtirols. Dennoch sind viele Naturoasen bis heute erhalten geblieben und stellen ein wertvolles Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten dar.
Wir besuchen zunächst das Moorgebiet bei Rasen im vordersten Antholzer Tal. Inmitten der intensiv genutzten Talwiesen liegt ein wertvoller Feuchtgebietkomplex, der alle Entwicklungsstadien einer Moorlandschaft umfasst vom nährstoffreichen Niedermoor bis hin zu echten Hochmoorbereichen mit einer überaus spezialisierten Flora und Fauna. Nach einer Mittagspause in Olang besuchen wir das Areal des Marabunkers. In dem früher vom Militär genutzten Gelände wird durch gezielte Pflege die einstige Artenvielfalt zu frischem Leben erweckt. Zum Abschluss geht es noch zu einem renaturierten Auwaldbereich bei Niederolang, wo durch wasserbauliche Maßnahmen ein fast verloren gegangener Lebensraum neu entsteht und schon jetzt von vielen einstigen Bewohnern wieder besiedelt wurde.
Abfahrt: 7:30 Uhr
Ort: Innsbruck, Landestheater
Rückkehr: Ca. 18:30 Uhr
Anmeldung unter www.vhs-tirol.at